INDIVIDUALISMUS auf die Spitze getrieben, oder: DER ANTIKE BLECHDECKEL — ORANGE BLOSSOM LANE (1941) & ORANGE COLORED SKY (1950)

Bittere_Orangenmarmelade_DeckelUnd was hat das mit Jazz zu tun? Eigentlich gar nichts. Aber mit zwei Jazztiteln, die das Wort “Orange” enthalten.

Ab und zu kaufe ich KOO Orangenmarmelade aus Südafrika. Sie enthält weniger Zucker, und schmeckt – in kleinen Streicheinheiten (sic!) genossen – sehr gut auf Toastbrot mit leicht gesalzener Butter.

Früher hatten die Dosen noch einen Blechdeckel, der – aus welchen Gründen auch immer – vor ein paar Jahren einem öden, schmucklosen Plastikdeckel weichen musste. — Ich hasse derlei Verschlimmbesserungen.

Zum Glück besitze ich noch einen der alten Blechdeckel; und es ist das Größte, den Plastikdeckel in die gelbe Tonne zu befördern und den alten Blechdeckel auf die Marmeladendose zu setzen.

Wahrscheinlich bin ich der einzige Mensch in NRW – oder gar in ganz Deutschland? – oder in Europa? – Who knows? -, der noch diesen Blechdeckel besitzt.

Deswegen: Es lebe der Individualismus! — Nieder mit der Uniformität!

— Und jetzt zum orangenen Jazz:


“Orange Blossom Lane”GlennMiller_Complete_Vol_7, gesungen von Ray Eberle, begleitet von Glenn Miller & His Orchestra; die Aufnahme stammt vom 03. September 1941, und Jerry Gray war der Arrangeur.

Pete-Rugolo-007

 

 

 

 

 

“Orange Colored Sky”, gesungen von Nat ‘King’ Cole, begleitet von Stan Kenton & His Orchestra; die Aufnahme entstand irgendwann in den 50ern, Pete Rugolo war der Arrangeur.

Viel Vergnügen … auch mit der wunderbar bitteren Orangenmarmelade😉

P.S. — Die Scans sind von mir.

Bittere_Orangenmarmelade_Dose

 

This entry was posted in Blogging is swell!, Dedication, Delikatessen...LOLL., Etymology, Exoticism, Glenn Miller, Jazz Stories & Tales, Invented Truths & Actual Happenings, Jerry Gray, Madness, Nat "King" Cole, Pete Rugolo, Ray Eberle, Stan Kenton, Swing Era, Tongue In Cheek and tagged , , , , , . Bookmark the permalink.